Sustainable Development Goals (SDGs): So nennen sich die 17 Ziele, die von den Vereinten Nationen in der Agenda 2030 definiert wurden. Sie alle sollen eine globale nachhaltige Entwicklung fördern und weltweite Missstände reduzieren. Um unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen – für Menschen, Tiere und die Natur – orientiert sich share mit einem besonderen Geschäftsmodell an diesen Zielen.

Bei der Verfolgung der Sustainable Development Goals (SDGs) fokussiert sich share vor allem auf den sozialen Bereich – aber auch die Umwelt liegt uns sehr am Herzen. Und das sind die Ziele der Agenda 2030, die wir verfolgen:

SDG 2: Kein Hunger

Auf unserer Welt leiden noch immer 800 Millionen Menschen an Hunger. Die Vereinten Nationen haben sich als Ziel gesetzt, den weltweiten Hunger zu beenden, eine Ernährungssicherheit zu etablieren und die nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. Wir von share haben uns diesem Ziel verschrieben und wollen so viel Welthunger wie möglich bekämpfen. Dafür unterstützen wir sowohl Projekte, die humanitäre Soforthilfe mit Notfall-Versorgungspaketen leisten als auch solche, die sich langfristig um die Stabilisierung einer Versorgung mit Nahrungsmitteln kümmern. Für diese nachhaltigen Lösungen werden technische Hilfe und Trainings zur Verbesserung der Landwirtschaft vor Ort geleistet.

SDG 3: Gesundheit und Wohlergehen

Ein weiteres Ziel der Agenda 2030: Ein gesundes Leben für alle Menschen unseres Planeten gewährleisten können. Einer der wichtigsten Faktoren für die Gesundheit eines Menschen ist Hygiene. Denn viele Krankheiten lassen sich zum Beispiel durch richtiges Händewaschen vermeiden. Zusammen mit verschiedenen Hilfsorganisationen kümmert sich share unter anderem darum, dass Hygieneprodukte wie Seifenstücke dort verteilt werden, wo sie nötig sind. Zu diesen Projekten gehören auch Schulungen, die Menschen über wichtige Hygienepraktiken aufklären.

SDG 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

In Deutschland ist das ganz einfach: Man dreht den Wasserhahn auf und hat sofort sauberes Wasser zum Trinken, Kochen, Baden oder Blumengießen. Etwa 120 Liter Wasser verbraucht ein Mensch hier am Tag. Obwohl unser Planet zu 70% mit Wasser bedeckt ist, ist dieses leider ungleich verteilt und meist nicht zum Trinken geeignet: Das führt dazu, dass anderswo Trinkwasser knapp ist. Dazu kommt, dass in vielen Regionen unserer Welt zum Beispiel als Folge von Krieg oder Umweltkatastrophen die Infrastruktur so schlecht ist, dass Menschen einfach keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Die Vereinten Nationen haben sich in der Agenda 2030 zum Ziel gesetzt, eine langfristige Wasser- und Sanitärversorgung für alle Menschen unserer Welt zu erreichen. Auch wir von share setzen uns für Trinkwasserversorgung auf der ganzen Welt ein. Dafür unterstützen wir Projekte, die Brunnen und sanitäre Einrichtungen dort bauen, wo sie benötigt werden. Und damit diese Versorgung auch langfristig gesichert ist, wird sich auch um Reparaturen und die Ausbildung der lokalen Bevölkerung gekümmert.

SDG 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion

Um eine umweltbewusste Weltbevölkerung zu formen, die der Natur nicht weiter schadet, hat sich die UN außerdem zum Ziel gesetzt, einen nachhaltigen Konsum zu fördern. share funktioniert auf dem Konzept des sozialen Konsums. Das heißt, dass das Kaufen unserer Produkte der Welt nicht schaden, sondern ihr helfen soll. Dafür spendet jedes Produkt nicht nur für einen Menschen in Not, sondern ist auch möglichst nachhaltig gestaltet. So sind unsere Produkte beispielsweise bio-zertifiziert oder vegan und werden allesamt in Europa hergestellt. Dazu kommt, dass wir die Umweltverträglichkeit unserer Verpackungen stetig steigern und unsere Produkte und Prozesse im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit ständig verbessern.

SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Der Klimawandel macht sich immer mehr bemerkbar. Um ihn zu bekämpfen und so die Auswirkungen wie das Abschmelzen der Polkappen, Naturkatastrophen und mehr zu minimieren, müssen sofort Maßnahmen ergriffen werden. share hat sich deshalb das Ziel gesetzt, den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens so weit wie möglich zu reduzieren. Wie das geht? Durch eine ständige Verbesserung unserer Verpackungsmaterialien hin zu nachwachsenden Rohstoffen oder vollständig recyceltem und recycelbarem Material und das Vermeiden von Lebensmittelverschwendung. Für letzteres arbeiten wir zusammen mit der Berliner Tafel e.V. an Initiativen zur Lebensmittelrettung.

SDG 14: Leben unter Wasser/SDG 15: Leben an Land

Wer hat sie nicht schon einmal gesehen, die Videos und Bilder von in Plastik verfangenen Delfinen oder Meeresvögeln, die sich ihre Nester aus Müll bauen? Plastik im Ozean ist eines der größten Probleme unserer Welt. Dazu gehört neben dem sichtbaren Müll auch Mikroplastik: Winzig kleine Teilchen, die sich durch jedes Filtersystem schmuggeln und eine große Gefahr für etliche Lebewesen darstellen. Mikroplastik wird meist in Kosmetikartikeln wie zum Beispiel Zahnpasta oder Peelings verwendet. In unseren Seifen verzichten wir vollkommen darauf. Darüber hinaus integrieren wir recyceltes Plastik in unsere Verpackungen und arbeiten an weiteren Verpackungsalternativen, die aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt oder kompostierbar sind.

Nicht nur unsere Ozeane sind betroffen – auch die Ökosysteme an Land leiden unter dem Einfluss des Menschen. Und auch diese versuchen wir durch die Verbesserung der Materialkreisläufe (Recycling) und die Unterstützung ökologischer Landwirtschaft zu schützen.

SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Viele Unternehmen sehen unsere Welt als eine Art Kampfring, in dem man sich als Stärkster unter den Konkurrenten beweisen und keine Rücksicht auf andere nehmen muss. Wir denken allerdings, dass wir für eine bessere Zukunft unserer Welt gemeinsam an einem Strang ziehen müssen. Und das sehen die Vereinten Nationen genau so, wie sie in ihrem 17. Ziel festhalten. Wir arbeiten international mit vielen Partnern zusammen. Darunter sind NGOs, lokale Behörden und Regierungseinrichtungen, aber vor allem die Menschen vor Ort.