Was ist eigentlich das Problem mit Plastik?

Plastik ist ein echter Wunderstoff: Vor allem, weil es als Verpackungsmaterial Lebensmittel hygienisch auf lange Zeit frisch hält. Das Problem mit Plastik ist, dass es sehr lange braucht, um abgebaut zu werden: etwa 450 Jahre. Bis heute wurden bereits über acht Milliarden Tonnen von dem Kunststoff produziert, ein Großteil davon belastet als Müll unsere Umwelt. Nicht einmal zehn Prozent wurden recycelt.

 

Deutschland hat im Vergleich zu anderen Ländern ein sehr gutes Recyclingsystem. Trotzdem wird die Hälfte des Plastikmülls verbrannt und wertvolles PET oft zu minderwertigeren Waren wie zum Beispiel Plastiktüten weiterverarbeitet. Für Plastikflaschen wird in der Regel mindestens zu 75 Prozent neues Plastik aus Rohöl hergestellt.

 

Wir machen das Beste aus dem Problem mit dem Plastikmüll: Indem wir dem Abfall einen neuen Nutzen geben und ihn als Rohstoff für unsere Flaschen verwenden.

Was machen wir bei share anders?

Uns ist das nicht genug! Weil wir als soziales Unternehmen Verantwortung für unsere Welt übernehmen wollen, dürfen wir die Umwelt nicht zu sehr belasten. Wir versuchen immer, die besten und nachhaltigsten Alternativen für unsere Verpackungen zu entwickeln. Für unsere Flaschen haben wir eine sehr gute Lösung gefunden: Wir stellen sie vollständig aus wiederverwendetem Plastik her. Auf dem deutschen Mineralwassermarkt sind wir damit die einzigen. So kannst du mit der Entscheidung für unsere Flasche nicht nur dabei helfen, etwa 200 Tonnen Plastikmüll im Jahr zu vermeiden, sondern trägst auch dazu bei, dass keine neuen Rohstoffe verbraucht werden müssen. Wenn alle deutschen Hersteller von nicht-alkoholischen Getränken auf diese Flaschen umsteigen würden, könnten wir gemeinsam ganze 300 000 Tonnen Plastikmüll einsparen!

* Deckel und Etikett der Flasche können wir leider noch nicht aus recyceltem Material produzieren. Bei unseren Etiketten suchen wir noch nach Alternativen, die ohne neues Plastik unsere Ansprüche erfüllen. Die Deckel unserer Flaschen sind wie in der Industrie üblich aus Polypropylen (PP) hergestellt. Recyceltes PP ist in Deutschland gesetzlich leider noch nicht für den Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen. Dies wird sich aber voraussichtlich in 2019 ändern. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, auch hierfür bald nachhaltigere Lösungen zu finden. Bis dahin können die Deckel bei einer der Sammelstellen für Deckel gegen Polio abgegeben werden: Die Initiative kümmert sich um deren Recycling und ermöglicht mit dem Erlös Impfungen gegen Polio.